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Aktivitäten

Schüleraustausch mit dem Lycée agricole Edouard Herriot in Cibeins / Frankreich

Inhaltsverzeichnis
Deutsch-französisches Begegnungsseminar in Buchenbach März 2011

Das deutsch-französische Begegnungsseminar zum Thema "Europa gestalten: Deutschland, Frankreich und die Europäische Integration" fand nach einer zweitägigen Vorbereitungsphase in Radolfzell vom 23.3.-25.03.2011 im Studienhaus Wiesneck in Buchenbach, nahe Freiburg, statt. Die Intention dieser Begegnung war die intensive Beschäftigung mit einem für beide Seiten wichtigen und interessanten Thema und damit eine inhaltliche und sprachliche intensive enge Zusammenarbeit.
Nach der Ankunft im Studienhaus, welches zu den Instituten für politische Bildung in Baden-Württemberg gehört, ging es zuerst auf eine pädagogische Wanderung im nahe gelegenen Schwarzwald. Die Absicht des Leiters, das Verhältnis unter den Schülern zu lockern, ging auf und ermöglichte für die nächsten Tage produktives und kreatives Arbeiten in einer angenehmen Atmosphäre. In deutsch-französischer Gruppen-arbeit erarbeiteten sich die Schüler die komplexen Sachverhalte in Bezug auf die Europäische Union - natürlich immer in der jeweiligen Fremdsprache. Auch stand eine Exkursion nach Freiburg auf dem Programm, bei welcher die Schüler zuerst einen kleinen Arbeitsauftrag bezüglich der deutsch-französischen Nachbarschaft zu erarbeiten hatten. Dann war aber noch Zeit zum Verweilen in der Freiburger Altstadt. Die jeweiligen Themen und Gruppenarbeiten wurden am Ende des Seminars präsentiert und ausgiebig besprochen, so dass keine Fragen mehr offen blieben. Ein intensiver sprachlicher Austausch mit den jeweiligen Partnerschülern war gewährleistet durch die ausgewogene Gruppenstruktur bei allen Aktivitäten und die Tandemstruktur vieler Aktivitäten.
Dazu kam, dass drei Tage in Wiesneck auch "zusammengelebt" wurde d.h. die Mahlzeiten wurden zusam-men eingenommen und die Pausen - und Abendgestaltung erfolgte auch gemeinsam.
Die Aktivitäten, Begegnungen und Erlebnisse haben bei den Teilnehmern reichhaltige Eindrücke und viele positive  Erinnerungen hinterlassen. In jedem Fall wurde die Motivation für die Fremdsprache bzw. die Muttersprache der Partnerschüler gestärkt und es wurden Kontakte geknüpft, die hoffentlich darüber hinaus bestehen bleiben.

Wir danken der Sparkasse Singen-Radolfzell für die freundliche Unterstützung dieses Projekts.


U. Hummel und R. Rathey



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Schüleraustausch mit Frankreich 2010

Vom 11. bis 18. Oktober 2010 erfolgte der Gegenbesuch einer Schülergruppe der drei beruflichen Gymnasien der Mettnau-Schule, bei ihrer französischen Partnerschule in Cibeins. Im Frühjahr 2010 waren französische Schülerinnen und Schüler eine Woche an der Mettnauschule.

Hautnah erlebte die Gruppe schon bei ihrer Anreise den landesweiten Generalstreik der Franzosen gegen die Rentenreform:um ein Haar wäre die Reise schon in Genf zu Ende gewesen. Spontan und hilfsbereit konnte die französische Partnerschule indieser Ausnahmesituation die Reisenden in Bellegarde, nahe Genf, mit den schuleigenen Minibussen abholen und auch nachAbschluss der Woche auch wieder nach Genf fahren.

Von Mittwoch bis Freitag tauchten die Schüler in das Internats- und Schulleben in Cibeins ein und besichtigten unter anderemden der Schule angeschlossenen landwirtschaftlichen Betrieb. Ergänzt wurde das Programm durch einen Ausflug in den nahegelegenen Pilgerort Arsund zu einem Weinmuseum im Beaujolais. Den Höhepunkt der Unternehmungen stellte der Tagesausflug in die ca. 30 km entfernte Stadt Lyon dar.In der gemeinsamen Freizeit begegneten sich die Schüler beider Länder ferner bei einem Freundschaftsturnier und einem Bowlingabend.Zum Abschluss verbrachten die deutschen Schüler ein Wochenende mit ihren Austauschpartnern in deren Familien.

Dieser Austausch wird zusätzlich zum Eigenanteil der Schüler durch das DFJW (Deutsch-Französische Jugendwerk)finanziert.Für den Beitrag der Sparkasse Singen- Radolfzell, der die Schülerkosten ebenfalls senkte, bedanken wir uns herzlich.

Die Besonderheit in diesem Jahr war in jedem Fall das unmittelbare Miterleben und die Auswirkung des Streiks - nicht nurauf die Durchführung des vorgesehenen Programms, sondern auch spürbar in den vielen angeregten Gesprächen über dieGemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Nachbarländer.

U. Hummel und R. Rathey

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Schüleraustausch mit Frankreich 2007

Bereits zum dritten Mal besuchten Schülerinnen und Schüler der Mettnau-Schule das Lycée agricole Edouard Herriot in der Nähe von Lyon. Der Austausch, der von Frau Dr. Schild und der französischen Kollegin Mme Bages-Lopez ins Leben gerufen wurde, ist inzwischen fester Bestandteil des Schullebens geworden: im Oktober sind die französischen Schülerinnen und Schüler zu Gast in Radolfzell, im März findet der Gegenbesuch in Frankreich statt.

Unsere Schülerinnen und Schüler wohnen während der Woche wie ihre Austauschpartner im Internat. Sie besuchen mit ihren "Correspondants"; einige Schulstunden und besichtigen mit ihnen gemeinsam die weitläufige Schule, zu der ein Versuchsbauernhof und eine Hundezucht gehören. Auch bei den zahlreichen Unternehmungen in die Region, z.B. nach Lyon, Pérouges oder in die Dombes, einer einmaligen Kulturlandschaft, werden wir immer von französischen Schülerinnen und Schülern begleitet.

Das Wochenende verbringen die deutschen Schülerinnen und Schüler in ihren Gastfamilien, wo sie die im Herbst geknüpften Kontakte vertiefen und in die französische Sprache und Kultur vollends eintauchen können.Dank eines Zuschusses der Sparkasse Singen-Radolfzell konnten die Kosten für unsere Schülerinnen und Schüler gesenkt werden.

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Erlebnisbericht von Schülerinnen

Nach unserer Ankunft am Bahnhof von Lyon, wurden wir von unseren französischen Austauschschülern schon erwartet, mit denen wir dann gemeinsam zum "Lycée agricole Edouard Herriot" nach Misérieux fuhren. Dort genossen wir einen herzlichen Empfang in der Kantine.

Am darauffolgenden Tag fuhren wir schon früh nach Lyon. Am Vormittag hatten wir eine Führung durch die Altstadt, den Nachmittag hatten wir zur freien Verfügung. Den Abend verbrachten wir mit unseren Austauschschülern im Internat.Am 3ten und 4ten Tag besichtigten wir das Lycée, wobei wir mit unseren Austauschschülern in den Wirtschafts-, bzw. Sportunterricht gingen. Dabei lernten wir das französische Schulsystem kennen und erkannten Unterschiede zum deutschen Schulsystem. Seit dieser Erfahrung sind wir dankbar den belebten, deutschen Unterricht zu haben.Nach dem Mittagessen, das es jeden Tag in der Schulkantine gab, besichtigten wir den Pilgerort Ars. Auf dem Rückweg bemerkten wir, wie groß (140 ha) und schön das Gelände des Lycée ist.

Zu dem Schulgelände zählt auch ein Bauernhof mit Kühen, Hunden und Schafen, die wir am Donnerstag besichtigten. Nach dem Abendessen gingen wir nach Villefranche zum Bowlen, wobei wir uns sehr amüsierten.Unseren letzten Tag im Internat, begannen wir mit einem Freundschaftsturnier (Badminton oder Boules), die Deutschen gegen die Franzosen, wobei die Franzosen leider gewannen. Den Nachmittag verbrachten wir in Pérouges, einer mittelalterlichen Stadt, die uns in ihrer Bauweise sehr faszinierte. Eine Reisebegleiterin führte uns durch die Stadt und brachte uns in einer Bäckerei die Spezialität der Region nahe.Um unserer Sprache noch den letzten Schliff für das Wochenende zu geben, führten wir verschiedene Interviews (Kindergarten, Blindenhundeschule, Rathaus, Supermarkt). Um 17 Uhr wurden wir von unseren Gasteltern abgeholt. Zuvor waren wir sehr gespannt, was uns an diesem Wochenende erwarten würde.Jeder verbrachte das Wochenende anders, manche gingen nach Lyon in den Tierpark, andere nach Villefranche oder zum Skifahren.Am Sonntagabend fuhren wir zurück ins Internat, von wo wir früh am nächsten Morgen aufbrachen.

Die Woche in Frankreich wird uns allen in guter Erinnerung bleiben. Wir verbesserten nicht nur unsere Sprachkenntnisse, sondern auch die Freundschaft zu unseren Austauschschülern. Mit vielen haben wir noch Kontakt und hoffen, dass dieser anhält. Einige wollen uns im Sommer außerhalb des Austauschprogramms besuchen, worauf wir uns schon sehr freuen.Nicht nur die Chemie zwischen uns Schülern stimmte, sondern auch die Chemie zwischen uns Schülern und den Lehrerinnen Frau Greiner und Frau Heirler. Deswegen möchten wir uns hiermit bei ihnen bedanken. Bei der Sparkasse Singen-Radolfzell, die uns den Austausch mit ermöglicht hat, bedanken wir uns ebenfalls recht herzlich.

Zu guter letzt bedanken wir uns natürlich auch bei unseren Austauschschülern, mit denen wir eine wunderschöne Woche erleben durften.

Rebecca Caeser und Aline Hermann (BTG 11 und SG 11)

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Schüleraustausch mit Frankreich 2005
Ein Baum als Symbol

Schüleraustausch ist an der Mettnau-Schule nun fest verwurzelt. Zum zweiten Male bereits besuchte eine Gruppe des Lycée Agricole Edouard Herriot die Rdaolfzeller Mettnau-Schule. Eine Woche verbrachten die zwölf Schülerinnen und Schüler von der landwirtschaftlich ausgerichteten Schule in der Nähe von Lyon, die von zwei Lehrerinnen begleitet wurden, bei Gastfamilien und nahmen dabei am Alltag deutscher Schüler teil. Ergänzend fand ein umfangreiches Rahmenprogramm statt, das den Gästen die Unterseeregion näher bringen sollte. Zum Abschluss des zweiten Besuchsprogramms wurde dann gemeinsam vor der Mettnau-Schule ein Apfelbaum gepflanzt, in der guten Hoffnung, Baum und Austausch schlagen Wurzeln.

In Anwesenheit des Schulleiters der Mettnau-Schule, L. Grüneberg, pflanzten deutsche und französische Schüler gemeinsam einen Apfelbaum vor der Mettnau-Schule.

Das aufeinander Eingehen der Schülerinnen und Schüler, auf die unterschiedlichen kulturellen Situationen, sowie das Erarbeiten des Wortschatzes, um Besonderheiten den Gästen zu erläutern, so Dr. Doris Schild, die für den Schüleraustausch verantwortliche Französischlehrerein an der Mettnau-Schule, waren wichtige Aspekte des Austauschs, der mit dem Besuch der französischen Gruppe nun in das zweite Jahr geht. Die Kosten des Rahmenprogramms konnten dank einer Spende der Sparkasse Singen-Radolfzell in schülergerechten Dimensionen gehalten werden.

Einer der Höhepunkte war der Besuch der Gemüseinsel Reichenau, wo die französischen Gäste, die an ihrer Heimatschule nach dem Abitur sogar ein Studiengang mit agrarwissenschaftlicher Ausrichtung anschließen können, Anbau und Vermarktung von Gemüse anschaulich zu sehen bekamen, ohne natürlich die kulturellen Highlights der Reichenau auszulassen. Die Informationen wurden zuvor dem Sprachniveau der Gäste entsprechend im Unterricht aufbereitet. Nicht minder interessant war die Besichtigungstour des Singener Solarcomplexes, der interessante Einblicke in alternative Energiequellen wie etwa die Herstellung von Biogas brachte.

Und bevor es bei Most und Zwiebelkuchen an das abschließende Pflanzen des von der Baumschule Ammann gestifteten Baumes ging stand noch ein freundschaftlich-sportlicher Vergleich in der Mettnau-Sporthalle statt. Die Siegertrophäe, ein Rabe, tritt nun die Reise nach Frankreich an, wo im Frühjahr die Mettnau-Schüler versuchen werden, ihn zurück an den Bodensee zu holen. "Die Reichanau", war die spontane Antwort der jungen Franzosen auf die Frage, was am meisten Eindruck. "Und, dass die Leute hier so schnell reden, dass man kaum etwas versteht!" Gut möglich, dass es den deutschen Schülern beim Gegenbesuch ähnlich ergehen wird.

Nach einem Wochenende gemeinsam in den jeweiligen Gastfamilien trat die Gruppe dann am vergangenen Montag die Heimreise an. "Ich habe den Eindruck, dass der Austausch Früchte getragen hat", knüpft auch Dr. Schild an die Baumsymbolik an, zog ein überaus zufriedenes Fazit und freut sich schon darauf, im März mit einer Schülergruppe der Mettnau-Schule zum Gegenbesuch an die Rhone zu fahren.



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