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Aktivitäten

Comenius-Projekt Biotechnologie der EU an der Mettnau-Schule

Inhaltsverzeichnis:



Comenius: "Final-Meeting" in Varna/Bulgarien

 

Am Wochenende ging es los zum letzten Comenius-Treffen: Kofferpacken, Abschied nehmen und rein in den Flieger. Kaum in Varna angekommen, lernt man bereits die erste Lektion: Regeln sind zwar da, aber ob man sich daran hält, ist jedem selbst überlassen. So lernte ich beim Einsteigen in das Auto meiner Gasteltern, dass es zwar die Gurtpflicht de jure auch in Bulgarien gibt, aber die Polizei deswegen nicht kontrolliert und sich daher de facto niemand anzuschnallen braucht. Sämtliche Regeln des Straßenverkehrs scheinen partiell aufgehoben zu sein. Rechts vor links scheint es nur zu geben, wenn das Auto von rechts erstens schneller und zweitens größer ist. Geparkt wird, wie es jedem beliebt, Hauptsache man lässt auf der Straße so viel Platz, dass ein Auto passieren kann. Das Faszinierende daran: es funktioniert! Schlaglöcher, welche zur Genüge vorhanden sind, sind auch nichts Ungewöhnliches. Man umfährt sie einfach, weshalb auf Autobahnen auch mal der Standsteifen zur Fahrbahn umfunktioniert wird.

Wo dies nicht möglich ist, muss man sich nun mal den Schlaglöchern beugen, weshalb sich unsere stundenlangen Busfahrten als ungewohnt holprig erwiesen. Da wundert es auch nicht, dass sich bei all der übermäßigen Belastung ein Reifen dafür entscheidet, einfach mal eben in den Streik zu treten und zu platzen. Macht nichts, mit geplatzten Reifen, Staub im Bus und donnernden Schlägen bei jeder Radumdrehung geht es zur nächsten Werkstatt. Ein halbe Stunde später befinden wir uns bereits wieder auf der Straße, doch für unser eigentliches Ziel bleibt keine Zeit mehr, weshalb wir nicht in den Genuss eines Vogelparks kamen. (Lediglich die Lehrer in ihrem 4-Sterne-Reisebus blieben von solch Überraschungen verschont!).Während unseres Aufenthalts haben wir viel Kulturelles besichtigt. Man beginnt zu glauben, dass Steine "sprechen" können. Jedenfalls erzählen die vielen Grundrisse von Befestigungen alle eine Geschichte, wobei die Frage, wen der Reiter auf dem Pferd eigentlich darstellt, uns auf unserer mehrtägigen Erkundungstour immer wieder begegnete, letztendlich aber unbeantwortet bleib. Die Geschichte Bulgariens wurde uns seit dem ersten Tag nahe gebracht und so sollten wir auch etwas über die praktizierte Kultur Bulgariens erfahren. Die bulgarischen Volkstänze sind dafür geeignete Aufhänger. Das Faszinierende an diesen Tänzen sind nicht nur die Tänze an sich, sondern auch die Tatsache, dass jeder zumindest die einfachste Variante des Ringtanzes beherrscht und sich somit alle Bulgaren in der Disko oder Karaokebar beim passenden Lied an die Hände nehmen und gemeinsam ihren Ringtanz tanzen.

Die Suche nach dem typisch bulgarischen Essen blieb auch nicht erfolglos und so bewerte ich das Essen nicht nur mit "essbar", sondern (je nach Gericht) auch für sehr lecker! Interessanterweise sind die Zutaten des typisch bulgarischen Salates (Shopska Salat) nicht typisch bulgarisch, dennoch sollte uns dieser Salat jeden Tag begleiten: Gurken, Tomaten und weißer Käse. Und irgendwann muss jeder mal auf die Toilette. Da mag manch ein Mitteleuropäer stauen, wenn er in der Kabine lediglich ein Loch, jedoch keine Schüssel, wie wir sie kennen, sieht. Anleitungen gibt es auch nicht und so ist jeder sich selbst überlassen. Bei der Gastfamilie zuhause, kann man sich dann wieder am hygienischen - weil "unserem"-Toilettenmodell erfreuen.

Die Kommunikation mit den bulgarischen Schülern war sehr interessant; mal deutsch, mal englisch, doch letztendlich verstand man sich irgendwie immer. Schwieriger gestaltete sich dies bei den Gasteltern, die weder deutsch noch englisch konnten, doch mit den Kindern als Dolmetscher, den Händen und Gesten konnte man so einiges aus dem eigenen Land erzählen und das Interesse am "Fremden" wecken. So vergingen Stunden in heimischer Geborgenheit und ohne Sehnsucht nach elektronischen Unterhaltungsmedien.

Die Kommunikation mit den bulgarischen Schülern war sehr interessant; mal deutsch, mal englisch, doch letztendlich verstand man sich irgendwie immer. Schwieriger gestaltete sich dies bei den Gasteltern, die weder deutsch noch englisch konnten, doch mit den Kindern als Dolmetscher, den Händen und Gesten konnte man so einiges aus dem eigenen Land erzählen und das Interesse am "Fremden" wecken. So vergingen Stunden in heimischer Geborgenheit und ohne Sehnsucht nach elektronischen Unterhaltungsmedien.

Nach einer Woche Bulgarien mit reichlichen Erinnerungen im Gepäck und Tränen in den Augen kehrt man etwas wehmütig ins ferne Heimatland zurück.

Friedericke Fischer, Biotechnologisches Gymnasium, ABI 2010

Wir danken der Sparkasse Singen-Radolfzell für die freundliche Unterstützung dieses Projekts.

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Comenius Treffen in Krakau

Am Samstagabend kamen wir nach einem kurzen Flug von Stuttgart aus in Krakau an. Wir freuten uns sehr darauf, unsere gastgebenden Schüler wieder zu sehen, die wir schon seit dem Treffen im Mai in Deutschland kennen. Uns stand eine sehr interessante Woche mit vielen neuen Erfahrungen bevor.

Wir sahen in der Woche viele tolle Orte in Polen. Leider spielte das Wetter nicht mit, da es die gesamte Zeit über regnete, schneite, windig und sehr kalt war. Gleich am Sonntag trafen wir uns zu unserem ersten Ausflug, der Besichtigung des Wawelschlosses in Krakau. Danach teilten sich die SchülerInnen in mehrere Gruppen auf um die Stadt auf eigene Faust zu entdecken.

Am nächsten Morgen besichtigten wir zusammen eine Druckerei. Dies war für uns sehr interessant, da viele von uns noch nie eine Druckerei von innen gesehen hatten. Ein besonderes Highlight war, dass ein Teil der Druckmaschinen aus Deutschland, aus Heidelberg, stammen. Am Mittag ging es dann zur Schule um dort an einem Wettbewerb teil zu nehmen. Jede Schule sollte Typisches aus dem eigenen Land präsentieren. Wir bastelten eine große Deutschlandkarte, in die wir bekannte Städte einzeichneten und Sehenswürdigkeiten aufpinnten. Als herausragende Persönlichkeit stellten wir Johann Sebastian Bach vor.

Am Dienstag besichtigten wir Labors der Biologischen Fakultät an der Universität Krakau und hörten anschließend einen Vortrag über die neuesten Forschungen zur ökologischen Abfallbeseitigung in großen Städten "Ecology in big cities - Methods of the waste disposal". Am Abend vergnügten wir uns im Aquapark, einem riesigen Erlebnisbad.

Am nächsten Tag fuhren wir zu einem 900 Jahre alten, nun stillgelegten Salzbergwerk nach Wieliczka.Während der zweistündigen Besichtigung des UNESCO Weltkulturerbes legten wir in 135 m Tiefe ca. 2 km zu Fuß zurück. Wir bewunderten kleinere und größere Kapellen, unzählige Skulpturen und prunkvolle Kronleuchter, alles von Bergwerksleuten aus Steinsalz gehauen. Es war wirklich ein tolles Erlebnis. In 210 m Tiefe befindet sich auch ein Sanatorium für Patienten mit Asthma oder Allergien.

Am Donnerstag stand Zakopane auf dem Programm. Trotz schlechtem Wetterbericht machten wir uns auf den Weg. Schließlich kamen wir auch an -  und wie sah es da aus?! Es lang ein halber Meter Schnee. Dies veranlasste uns Schüler natürlich gleich dazu eine Schneeballschlacht zu starten, was zur Folge hatte, dass einige von uns später total durchnässt waren. Die Teilnehmer aus Portugal erlebten zum ersten Mal in ihrem Leben Schnee und deckten sich umgehend mit dicken Mützen und Handschuhen ein.In einem urgemütlichen polnischen Restaurant saßen wir am offenen Feuer und aßen ein leckeres vier-Gänge-Menü, während ein Trio zum Tanz aufspielte.

An unserem letzten Tag machten wir morgens einen Ausflug zu den Konzentrationslagern Auschwitz und Birkenau. Da die Gräueltaten des Naziregimes schonungslos vor Augen geführt werden, war die Stimmung im Gegensatz zu den anderen Tagen sehr gedrückt. Am Abend feierten wir in der Schule Abschied. Es wurde wieder viel erzählt, gelacht und getanzt. Zur Feier des Tages spielte und tanzte eine polnische Folkloregruppe, die uns auch immer wieder zum Mittanzen aufforderte. Am Samstag war die Woche dann leider schon wieder vorbei und wir mussten abreisen. Alles in Allem erlebten wir wirklich eine tolle Zeit. Wir haben viele neue Eindrücke erhalten, vielleicht auch gerade deshalb, weil dieses Treffen eher auf kultureller Ebene gestaltet wurde. Wir haben viele neue Freundschaften geschlossen, die hoffentlich noch lange halten werde.

Marlene Vollmer, BTG 2

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Europa zu Gast an der Mettnau-Schule

Nachlese des Comenius Meetings vom 10.05.-16.05.09

 

31 SchülerInnen und 18 LehrerInnen unserer 8 Partnerschulen aus Bulgarien, Oldenburg, Griechenland, Holland, Italien, Polen, Portugal und der Türkei waren vom 09.05.09 bis zum 17.05.09 an der Mettnau-Schule zu Besuch. Es war eine erfahrungs-und ereignisreiche Woche, die zur Vertiefung des Wissens- und Kulturaustausches wesentlich beigetragen hat und auch Beachtung in der örtlichen Presse fand.
Die VertreterInnen der verschiedenen Länder stellten ihre Schule vor, die Stadt, teilweise auch das Land, aus dem sie kommen und  natürlich auch das an der Schule bearbeitete Projektthema. Die gewählten Präsentationsmethoden waren dabei so vielfältig  und originell, dass der Vorstellungsraum einem farbenfrohen Bazar glich, auf dem man sich munter und bunt  in vielen Sprachen austauschte. So konnten sich alle Beteiligten, interessierte SchülerInnen und KollegInnen der Mettnau-Schule ein Bild über die einzelnen am Projekt beteiligten Gruppen und Themen machen. Wem die fachspezifischen Themen zu "trocken" waren, konnte über großzügig bereitgestellte Spezialitäten des betreffenden Landes an den jeweiligen Ständen ins Gespräch kommen.
Um den Gästen einen kleinen Einblick in unseren Laboralltag zu ermöglichen, konnten sie unter der Anleitung der SchülerInnen unserer Comeniusprojektgruppe und den Kollegen M. Libruks und J. Zeiler ihre eigene DNA isolieren und als Anhänger mit nach Hause nehmen. Da es uns nicht möglich war, die von uns im Comenius-Projekt angewandte PCR-Methode zur Untersuchung von Lebensmittel auf gentechnisch veränderte Bestandteile mit einer großen Gruppe durchzuführen, haben wir eine Laboranleitung für Schulgruppen erstellt. Diese wurde den Partnerschulen ausgehändigt. In der Zwischenzeit berieten die koordinierenden Lehrer der einzelnen Projektgruppen wie der anstehende Zwischenbericht gestaltet werden könnte.

Universität und Stadt Konstanz
Prof. B. Schink von der Fachgruppe Biologie an der Universität Konstanz vermittelte uns am Dienstag intensive Einblicke in die Arbeit der mikrobiellen Ökologie im Bodensee. Dr. Traubel führte anschließend die internationale Lehrergruppe durch Konstanz, wobei seine detaillierten Erklärungen hervorragend von Herrn S. Palm ins Englische übertragen wurden. Die SchülerInnen lernten derweil Konstanz auf einer Stadtralley kennen.
Nykomed und Bodenseeregion
Am Mittwoch verdeutlichte uns Herr Scheufler, Nykomed, wie schwierig es ist, die im Labor entwickelten Methoden zur Herstellung von Pharmaka auf einen großtechnischen Maßstab zu übertragen. Besonders beeindruckend war das voll automatisierte Hochregallager. Leider verblieb uns zu wenig Zeit bis zum Empfang im Radolfzeller Rathaus. So fanden nur wenige sportlich ambitionierte LehrerInnen den Weg auf den Hohentwiel. Ein typisches Dünnele-Essen für SchülerInnen  und LehrerInnen bildete den Abschlußdieses Tages. Um die Bedeutung des Bodensees in heutigen und historischen Zeiten zu betonen besuchten wir am Donnerstag die Bodenseewasserversorgung in Sipplingen und das Pfahlbaumuseum in Unteruhldingen. Sightseeing der Birnau und in Meersburg rundete das Tagesprogramm ab, das seinen Abschluß in einem hitzigen Salsa-Kurs mit anschließendem gemütlichen Ausklang beim Grillen an der Schule fand.Unsere Gäste erwarteten schon mit Ungeduld die Fahrt in die Schweiz - Luzern, Eiger, Mönch und Jungfrau standen zwar auf der Wunschliste, der TeilnehmerInnen, Schaffhausen, der tosende Rheinfall und das idyllische Stein am Rhein  fand jedoch auch Gefallen. Den vielfach geäußerten Wunsch, das Otto Dix Museum zu besuchen, konnten wir auf der Heimfahrt in die Tat umsetzen, nicht nur zur Freude der teilnehmenden LehrerInnen. Die vom Wettergott leider etwas vernachlässigte Woche fand einenwunderschönen Abschluß mit der gemeinsamen Bootsfahrt mit Abendessen auf dem Überlinger See.
Danke
Wie wir aus den Dankesschreiben entnehmen können, hat es allen Teilnehmern sehr gut gefallen. Besonderer Dank gilt allen Gastfamilien für die freundliche Aufnahme der ausländischen Schüler.Durch ihre Unterstützung war es möglich, unsere zahlreichen Gäste zu empfangen und zu beherbergen.Wir möchten der Fa. BIO-RAD für die unentgeltliche Überlassung des Genes in a bottleâ-Kits danken.Herrn Prof. Bernhard Schink danken wir für den ausführlichen Vortrag über die wissenschaftliche Arbeit in seinem Institut und die anschließende Führung. Herrn Scheufler für die Führung durch die Verfahrenstechnik der Produktion von Nykomed in Singen. Unser Dank gilt auch allen beteiligten KollegInnen, besonders denjenigen, ohne deren Hilfe diese Aufgabe nicht in dieser Qualität möglich gewesen wäre. Finanzielle Unterstützung haben wir durch die Sparkasse Singen-Radolfzellund den Freunden und Förderern der Mettnau-Schule erhalten. Auch hierfür vielen Dank!
Auch in Artikeln der Radolfzeller Ausgaben des Südkuriers (15.05.09) und des Wochenblatts (13.05.09) hat unser Treffen Beachtung gefunden.

Das Comenius-Team: A. Heirler, Dr. W.-R. Knauber, M. Libruks

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September 2008

Rechtzeitig zum Schuljahresbeginn 08/09 hat das Biotechnologische Gymnasium der  Mettnau-Schule den Zuschlag für ein internationales Schulprojekt im Rahmen des EU-Bildungsprogramms "Comenius"  für lebenslanges Lernen erhalten. Unter dem Thema Gentechnik und Biotechnologie, eine Sackgasse oder ein Beitrag  zu einer nachhaltigen Entwicklung?

werden sich Schülerinnen und Schüler, und begleitende Lehrkräfte aus Bulgarien,Deutschland, Griechenland, Italien, der Niederlande, Polen, Portugal und der Türkei mit dem Komplex Biotechnologie befassen. Im Mittelpunkt stehen die Analysen gentechnisch veränderter Lebensmittel.Zudem will diese  junge europäische Schülergemeinschaft gentechnisch optimierteNutzpflanzen als nachwachsende Rohstoffe unter die Lupe nehmen, sowie deren Auswirkungenauf die Landwirtschaft untersuchen.Darüber hinaus wollen die Schülerinnen und Schüler auf der Europaebene die Akzeptanzvon gentechnisch veränderten Lebensmitteln ermitteln und interkulturelle und politischeMeinungsunterschiede  erfragen.

Die aus neun Ländern am Projekt teilnehmenden Schulen werden nun zwei Jahre lang anunterschiedlichen Standorten zusammenkommen.Die beteiligte Schülerdelegation der Mettnau-Schule besteht aus 5 Personen derKlasse 2 BTG.  Rebecca Caesar, Marisa Diehl, Stefanie Klarmann, Denise Kryslak undNathalie Mayer werden zum Auftakt am 23. November 08 nach Palermo in Italien undanschließend direkt nach Patras in Griechenland reisen. Dort können sie ihrewissenschaftlichen Schülerbeiträge vorstellen und weitere Arbeitsschritte vereinbaren.Die Projektsprache ist Englisch.

Der Gegenbesuch an der Mettnau-Schule mit delegierten Schülerinnen und Schülernder beteiligten Länder ist im Mai 09 vorgesehen.An der Mettnau-Schule wird das Projekt von dem wissenschaftl. Lehrer Dr. W.-R. Knauberund der Oberstudienrätin A. Heirler betreut. Bei diesem ersten internationalen Start insSchulleben der Mettnau-Schule im gymnasialen Bereich bekommen die Schülerinnen undSchüler neben den fachlichen  Bezügen interessante Kontakte zu Gleichaltrigen anderereuropäischer Länder. Dabei können Sie, wie die beiden Lehrkräfte Heirler undDr. Knauber betonen, die gelernten Präsentationstechniken in der Praxis erprobenund ihre englische Sprachkompetenz unter Beweis stellen.


G. Happel

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November 2008: Bericht vom ersten Treffen mit Projekt-Partnern in Palermo und Patras

 

Im Rahmen des EU-Bildungsprogramms Comenius für lebeslanges Lernen, untersuchen wir, die "Comenius-Schülergruppe" des Biotechnologischen Gymnasiums der Mettnau-Schule  in Radolfzell, Lebens- und Futtermittel.Wir versuchen  Bestandteile nachzuweisen, welche auf eine gentechnische Veränderung der Ausgangsstoffe schließen lassen. Neben zwei deutschen Schulen sind an diesem internationalen Projekt folgende Länder beteiligt: Türkei, Portugal, Niederlande, Polen, Bulgarien, Italien und Griechenland.

Das erste Treffen fand Ende November in Palermo, Sizilien statt. Der erste Tag beinhaltete eine Sightseeing Tour durch die eindrucksvolle Stadt. Die Unterbringung erfolgte in Gastfamilien.In den nächsten Tagen erkundeten wir gemeinsam das Land, besuchten u.a. eine landwirtschaftliche Versuchsstation und hörten Vorträge rund um das Themengebiet Gentechnik und Biotechnologie.

Programmpunkte waren unter anderem: Vorträge zum Thema Gene Pharming, eine Busfahrt zum Ätna, nach Taomina und eine Pasta-Party, speziell für uns Schüler veranstaltet. Die teilnehmenden Schulen stellten ihre Projektbeiträge an der gastgebenden italienischen Schule vor.

In unserer Präsentation konnten wir bereits erste Ergebnisse unserer Untersuchungen vorstellen. 

In Patras, Griechenland durften wir ähnlich tief beeindruckende Erlebnisse machen. Das Programm der Griechen war sehr umfangreich, sodass wir ständige Abwechslung hatten. Wir lernten die Ziele der Grünen Chemie im Fachbereich Organische Chemie der Universität in Patras kennen und besuchten die Geburtsstätte von Olympia und die traditionelle Fastnachtsfigurenherstellung des Karnevals in Patras. Die Unterbringung in den Gastfamilien ermöglichte es jedem von uns, seine ganz persönlichen Erfahrungenmit der Kultur und Tradition in den jeweiligen Ländern zu machen. Es war fachlich und menschlich eine einzigartiges und faszinierendes Erlebnis.

Natalie, Denise und Stefanie BTG 2  



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