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Studienfahrt Südfrankreich 2017

26.07.2017 - Zeitgleich zum Segeln im Ijsselmeer und Reisen nach St. Peter Ording und Barcelona fand zwischen Montag dem 17. und Samstag den 22. die Studienfahrt nach Südfrankreich in die Stadt Aix-en-Provence statt.

Am frühen Montagmorgen startete die Reisegruppe bestehend aus 20 Schülern und Schülerinnen in netter Begleitung von Frau Joos und Frau Heirler in Radolfzell am Busbahnhof. Während die meisten von uns versuchten zu schlafen, durchquerte unser kleiner Reisebus die Schweiz. Einige Kilometer hinter der Grenze nach Frankreich wurde eine der Pausen für eine Kennenlernrunde genutzt, in der die Schüler sich auch über ihre  Frankreich-Kenntnisse  austauschten. Danach ging es ohne weitere Zwischenstopps zum Reiseziel. 

Erschöpft und aufgeregt zugleich kamen wir in der Auberge de Jeunesse an und bezogen unsere Zimmer. Die Zimmer der Schüler/innen waren praktischerweise alle über einen gemeinsamen Balkon verbunden. Hier fanden wir uns anschließend zum gemeinschaftlichen Pizzaessen ein und ließen den Abend geruhsam ausklingen. Dieses Alternativprogramm zum ursprünglich  geplanten Stadtbummel fand wegen allseitiger Erschöpfung von der Anreise großen Anklang und irgendwann gingen alle satt und zufrieden schlafen. 

Am nächsten Morgen starteten wir frisch gestärkt zu unserer Fahrt durch die Provence. Als erstes besuchten wir das Lavendelmuseum in Coustellet. Hier erhielten wir eine anschauliche Führung – glücklicherweise auf Deutsch. Alles rund um den Lavendel, seine Produktion sowie den Verkauf wurde erläutert, wobei auch mehrere Destilliermaschinen im historischen Zusammenhang vorgestellt wurden. Im Anschluss fuhren wir weiter in das kleine Bergdorf Gordes, ein besonders schönes und typisches Dorf der Provence.  Dort war gerade Markttag  und es wurde ein großes Spektrum  an Handwerksartikeln, Souvenirs und französischen Spezialitäten angeboten. Neben dem Markt wurde das Dorf mit all seinen Gassen und Ausblicken erkundet. Letzter Programmpunkt dieses Tages war Roussillon,  wo wir bei einem Spaziergang die beeindruckenden Ockerfelsen bestaunten.

Am Mittwochmorgen um 9:00 Uhr ging es dann endlich Richtung Meer nach Cassis. Unser Bus musste außerhalb des historischen Ortskernes parken, von wo aus wir mit einer kleinen offenen Bahn ins Zentrum gebracht wurden. Zunächst machten wir einen Bootsausflug in die "Calanques". Die Calanques sind Buchten zwischen Cassis und Marseille mit schroffen Felsen auf bis zu 250 Höhenmetern und unzähligen Möglichkeiten zum Tauchen, Klettern, Kanufahren, Wandern oder Baden. Nach der beeindruckenden Bootsfahrt und einem gemeinsamen Restaurantbesuch, konnten wir in einzelnen Gruppen den Ort erkunden. Besonders anziehend für die Schüler war hier der Sandstrand von Cassis. Nach der Erfrischung fuhren wir mit unserem Bus die Route des crettes entlang zu einem hochgelegenen Aussichtspunkt, um den Blick auf das Meer und die Stadt zu genießen, bevor wir uns auf den Rückweg machten. Der Abend wurde bereichert durch den Auftritt einer französischen Rockband in der Jugendherberge.

Am Donnerstag stand die Fahrt nach Marseille auf dem Plan. Zunächst besuchte man gemeinsam das berühmte Völkerkundemuseum MUCEM, das unter anderem aufgrund seiner Architektur weltweit bekannt ist. Nach individuell unterschiedlicher Verweildauer im Museum wurde in Kleingruppen die Stadt erlebt. Es wurde durch die Straßen gebummelt, gegessen, Riesenrad gefahren sowie die große Auswahl von Bekleidungs- und sonstigen Geschäften besucht.  Aus einem verlängerten Rückweg zum Bus wurde ein gemeinsamer Rundgang durch die Altstadt von Marseille, wo wir  unter anderem einiges an lebendiger Street-Art zu Gesicht bekamen. Am Abend fand dann noch in der Nähe der Jugendherberge ein Open-Air Festival mit vielen privaten Künstlern statt. 

Am letzten Tag hieß es für die Schüler bereits am Vormittag mit gepackten Koffern die Zimmer zu verlassen. Nachdem das Gepäck im Bus verstaut war, besuchten wir zunächst das 100 Meter Luftlinie entfernte Vasarely Museum. Die Bilder von Vasarely beeindruckten uns vor allem durch optische Täuschungen und Effekte. Nach der Besichtigung dieses Museums ging es mit der Buslinie 2 in Richtung Zentrum von Aix-en-Provence. Hier machten wir gemeinsam einen Rundgang  durch die Historische Altstadt  und aßen das letzte Mal gemeinsam in einem Restaurant zu Mittag. Gesättigt ging es dann wieder in Kleingruppen auf weitere Erkundungstouren durch Aix-en-Provence, bis wir um Sieben Uhr abends von unserem Reisebus abgeholt wurden und uns auf die nächtliche Heimfahrt machten. Die Ankunft  war dann am nächsten Morgen gegen 6 Uhr am Busbahnhof in Radolfzell.

Uns hat die Fahrt sehr gefallen, da man einen guten Überblick über die Provence bekommen hat. Die vorbereiteten Referate, die die Schüler an den einzelnen Orten vorgetragen haben sowie das große Wissen der Lehrerinnen über die Region und die Städte bereicherten die Reise sehr. Es bestand ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Freizeit und den gemeinsamen Aktivitäten. Die Atmosphäre innerhalb der Gruppe war stets positiv und rücksichtsvoll.

Text: diverse Schülerinnen und Schüler



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