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"Moin! Moin!" Zu Besuch in Hamburg - Studienfahrt der J1

27.07.2016 - Um fünf Uhr morgens schon an der Schule zu sein – der Albtraum eines jeden Schülers und doch standen wir alle topgestylt, super ausgeschlafen und hochmotiviert auf 12 Stunden Busfahrt am Schülerparkplatz der Schule. Mit steigender Anzahl der bereits hinter uns gebrachten Kilometer, stieg auch das Thermometer in unserem Bus, sodass sich unser Reisevehikel schon bald in eine mobile Sauna verwandelte. 

Nach der schweißtreibenden halbtägigen Busfahrt waren wir alle glücklich uns endlich erfrischen zu können und nahmen erstmal ein Bad im „Pacific“. Anbei sei hier erwähnt, dass unsere Aufenthaltsstätte den Namen des Weltmeeres trug und wir uns daher anstatt mit Meer- mit Elbwasser badeten, was feuchtfröhlich aus der Hoteldusche plätscherte. Mit einem guten Essen im nahegelegenen Restaurant „Hate Harry“, das unsere begleitenden Lehrkräfte Frau Jaszus und Frau Muller in Vorfeld schon für uns ausgesucht hatten, stimmten wir uns auf die anstehende Woche ein. Anschließend ließ jeder auf seine Weise den ersten Abend in der Hansestadt ausklingen. 

Das Programm für Dienstag startete mit einer Stadtführung. Zum Treffpunkt gingen wir zu Fuß, wie noch so oft in dieser Woche, denn wir seien ja alle noch „jung, fit und laufagil“ wie Frau Muller und Frau Jaszus stets zu sagen pflegten. Nach knapp zwei Stunden und vielen Eindrücken wie dem prunkvollen Rathaus, der historischen Speicherstadt und der weltberühmten Elbphilharmonie hatten wir etwas Zeit um Hamburg auf eigene Faust noch etwas zu erkunden, bevor wie uns um 14.00 Uhr wieder trafen um ins Schwarzlichtviertel zu gehen. Kontrastierend zum Rotlichtviertel, begaben wir uns in ein Milieu, in dem man zwar auch mit Bällen spielt und es ums Einlochen geht, jedoch auf eine etwas andere Art und Weise. Wir alle waren fasziniert von der Indoor-Minigolf-Erlebniswelt. Die spektakulären Schwarzlichtfarben machten die 18½ Bahnen zu einer kleinen Reise in eine atemberaubende Fantasiewelt. Snap back to reality! Der Rest des Tages stand dann frei zu unserer Verfügung. Auf in Hamburgs Nachtleben! 


Mittwoch – Halbzeit unserer Studienfahrtwoche. Heut besuchten wir den Ort, für den Hamburg weltweit berühmt ist. Wir besuchten das „Tor zur Welt“ – den Hamburger Hafen. Auf einer zweistündigen Rundfahrt durch den drittgrößten Hafen Europas und die historische Speicherstadt bekamen wir viele Eindrücke von den Orten an denen früher wie heute riesige Schiffe aus aller Welt anlegten um Handel zu treiben und Ware zu liefern bzw. abzuholen. Von Stahl, Maschinen, Lärm und Wasser glitten wir beinahe nahtlos in eine Welt über, die genau dem Gegenteil entspricht. Schillernde Kostüme, sanft singende Stimmen und eine Liebesgeschichte die zeitlos zu sein scheint. Das Musical Aladdin entführte uns in die geheimnisvolle Welt des Orients in dem der Flaschengeist Dschinni einem armen Straßendieb namens Aladdin durch drei ihm freistehende Wünsche zu seinem Glück mit Prinzessin Jasmin verhilft. Ein Märchen, das zum Träumen anregt. Den Heimweg traten wir physisch gesehen zu Fuß an, doch mental schwebten wir alle auf unseren fliegenden Teppichen zurück in Richtung Pacific-Hotel. 

Nach dem gestrigen Ausflug in die Märchenwelt von 1001 Nacht begaben wir und heute auf eine knapp 90-minütige Reise durch grauenhaften Zeiten der knapp 600 Jahre zurückliegenden Hamburger Geschichte im Hamburg Dungeon. In elf eindrucksvollen und zum Teil sehr  angsteinflößenden Liveshows bekamen wir die dunklen Seiten in Hamburgs Vergangenheit vermittelt. Von Pest bis Folterkammer war alles dabei und zeitweise man hatte den Eindruck plötzlich unfreiwilliges Mitglied in einem realen Horrorfilm zu sein. Doch trotz Angstschweiß und gelegentlichen Schreckensschreien hatten wir viel Spaß. Und das Spaßlevel sollte an diesem Abend auch nicht sinken, denn unseren gemeinsamen Abschlussabend verbrachten wir auf der Reeperbahn. Wir mussten ein bisschen suchen, um einen Club zu finden, der unseren Vorstellungen entsprach. Doch nachdem wir diesen schlussendlich gefunden hatten, ging das Flair Hamburgs, der Rhythmus der Musik und auch das ein oder andere geistige Getränk in uns über. Und so wurde es spät, bis auch die Letzen unserer Gruppe ins Hotel zurückkehrten. 

Und da war er auch schon, der Abreisetag. Viel zu früh ging eine eindrucksvolle, schöne und vor allem lustige Woche zu Ende. Eine tolle Stadt, von der wir viel sehen durften, auch dank einem mehr als gut durchplanten Programm von Seiten unserer begleitenden Lehrkräfte. Ein jeder Teilnehmer dieser Studienfahrt wird vermutlich sein eigenes kleines Highlight in diesen fünf Tagen gehabt haben. Doch ich denke ich spreche für alle, dass keiner von uns die Erinnerungen an Hamburg so schnell vergessen wird.  

Text: Claudia Zimmermann (SG2.2)

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