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Wenn aus dem Obstteller Obstler wird - Studienfahrt der J1

27.07.2016 - Am Montag, den 18. Juli 2016, war es endlich soweit. Die Studienfahrt in den Bregenzerwald stand an. Alle waren guter Laune und freuten sich auf die kommenden fünf Tage. Doch die erste Herausforderung ließ nicht lange auf sich warten. Es galt, das Gepäck von 15 Schülern und drei Lehrern in zwei Pkws und einem Kleinbus zu verstauen. Hinzu kamen sieben Mountainbikes, welche in einen Hänger geladen werden sollten. Nach einigen Minuten war diese logistische Meisterleistung vollbracht. Luca Ellensohn kommentierte: „Jungs, sieht gut aus!“. 


Angekommen im „Holzschopf“ in Schröcken, unserer Herberge, packten alle erst einmal aus. Die Zimmer wurden bezogen, die Fahrräder abgeladen. Dann ging es auch schon mit einer kleinen Einführung in Sachen Abseilen und Klettern durch den Hausherren und Guide Jürgen weiter. Für wenige in der Gruppe Routine, für viele Neuland. 

Am selben Tag noch fand das erste Event der Woche statt. Die Schüler wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Ausgerüstet mit Klettergurt und Helm ging es los; eine Seilbahn, 40 Meter über dem Boden, Gymnastikübungen auf einem 15 Meter hohen Pfahl, eine Wanderung durch einen Stollen inklusive Abseilen in völliger Finsternis. Zum Schluss gab es dann die etwas andere Sonnencreme für die Schüler, welche aus Erde und Wasser bestand, vom Geruch her jedoch an etwas anderes erinnerte. 

Am nächsten Tag stand Klettern auf dem Plan. Glücklicherweise waren zwei der Schülerinnen erfahrene Kletterer und konnten die Kletterrouten für die restliche Gruppe mit Seilen zur Sicherung präparieren. Zur Übung wurde zunächst ein kleiner Klettersteig bestiegen. Schon hier  stießen viele an ihre Grenzen. Einzelne Schüler versuchten sich rund 15 mal am anspruchsvollen Einstieg einer Kletterroute. Abgekühlt wurde sich entweder mit Mineralwasser oder aber einer Schlammschlacht, welche zwischen einigen Schülerninnen ausbrach. 
Nach einer kurzen Mittagspause teilte sich die Gruppe. Einige gingen Wandern, andere vergnügten sich beim Mountainbiken. 

Das Mittwochsevent hieß Canyoning. Eingeteilt in kleine Gruppen galt es flussabwärts zu wandern. Zur Ausrüstung gehörte neben einem Neoprenanzug, welcher bei einer Wassertemperatur von gefühlten 7°C unbedingt nötig war, auch ein Klettergurt. Der Klettergurt war nötig, um sich an kritischen Passagen zu sichern und Wasserfällen abseilen lassen zu können. 

Abends traf man sich dann, um gemütlich ein Apfelschorle miteinander zu trinken. Auch eine Nachtwanderung von 7 Kilometern stand auf dem Programm. Details hierzu bleiben unkommentiert. 

Am Tag darauf fuhr man mit der Seilbahn auf die Bergstation, um den Gipfel des Wartherhorns zu besteigen. Katharina bemerkt: „Geil, die in Hamburg sind bestimmt in irgendeinem Museum, wir können diese Aussicht genießen.“ Auf dem Gipfel wurden akrobatische Fähigkeiten demonstriert, elegant und weniger elegant. Aber der Wille war erkennbar! 

   
Nach dem mühsamen Aufstieg kehrten einige der Schüler in ein Restaurant ein, welches die kulinarische Vielfalt Österreichs zum besten gab. Bestellt wurden Gerichte wie Kaiserschmarrn und Apfelstrudel. Lisa bestellte sich eine zünftige Vesperplatte mit Obstler. Voller Vorfreude auf Schinken, Brot, Käse, Apfel, Banane und Mango fügt Lisas Verstand einfach ein E und ein zweites L, so dass ein Obstteller erwartet wurde. Völlig entgeistert schaut sie die Bedienung an, als ihr ein kleines Glas mit durchsichtiger Flüssigkeit gereicht wird. Getrunken hat sie das natürlich nicht. Alkohol war ein Tabu. 

Am Freitag besichtigte die Gruppe ein Gebäude, welches ausschließlich zur Reifung von Bergkäse gebaut wurde. Nach einem „kinoreifen Blockbuster“ über die Käseindustrie im Bregenzerwald gab es eine Käseprobe. Verschiedene Käsesorten wurden von den renommierten Käsespezialisten genauestens ausgekostet. Nach einer angeregten Diskussion, welches denn nun die beste Käsesorte gewesen sei, fuhr die Schülergruppe schon wieder Richtung Mettnau.

Diese Studienfahrt war für alle Schüler ein tolles Erlebnis, der ein oder andere konnte seine Grenzen überwinden, viele neue Freundschaften wurden geschlossen und alle hatten einen Riesenspaß. Wendel fasst zusammen: „Schee wars!“   

Text: Jan Metzler, SG1.2
Bilder: diverse Fotografen/-innen


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