
Lachen ist die beste Medizin !
Clownerie an der Mettnau - Schule
Der Auftritt von zwei Clowns und ein Vortrag zu den Auswirkungen von Humor und Lachen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden von Menschen stand am 2. Februar 2010 am Anfang einer Veranstaltung an der Mettnau-Schule. Schülerinnen und Schüler der Altenpflegeabteilung hatten dabei die Möglichkeit die beiden "Clown -Partnerinnen", Frau Sturn und Frau Hubmann kennen zu lernen. Diese diplomierten "Gesundheits-Clowns", nutzten die Gelegenheit den angehenden Altenpflegerinnen und Altenpfleger der Klasse (3BFA2) ihre Arbeitsweise in Altersheimen zu verdeutlichten.
Mit diesen Auftritten sorgen sie im Alltag dafür, Menschen Atempausen von Krankheit, Behinderung oder Altersbeschwerden zu geben und deren Herz zu erfreuen. So kann der Clown zum " Sinnbild für Lebensfreude und zum Vermittler von Lebensenergie" werden, wie beide Darstellerinnen feststellten. Dies ist auch der Grund für regelmäßige Besuche in Altersheimen der Bodensee-Region.
Mit zahlreichen Praxisbeispielen konnten die Schülerinnen und Schüler die Arbeit der Clowns praxisnah lebendig und anschaulich erleben. Eine rote Nase zauberte jeder Schülerin und jedem Schüler blitzschnell ein Lächeln ins Gesicht und machte die jungen Auszubildenden in der Altenpflege bereit für die Begegnung mit anderen, aber auch mit sich selbst.
Ermöglicht wurde der Auftritt der Clowns in der Schule mit der freundlichen Unterstützung der Sparkasse Singen-Radolfzell .
A. Trommsdorff (Klassenlehrerin 3BFA 3)
Vortrag am 21. Januar 2010 in der Mettnau-Schule Radolfzell
Pädagogik Emmi Piklers als Fundament für die Betreuung von Kindern unter Drei?
Wer wünscht sich nicht selbstbewusste, ausgeglichene und lebensfrohe, aktive Kinder? Lucie Gräbe, Pikler-Pädagogin und
Erzieherin an der Kinderkrippe Säntisstrolche in Konstanz, erläuterte in Ihrem Vortrag Rahmenbedingungen in welchen Säuglinge
und junge Kinder zu eben dieser gesunden Persönlichkeit heranreifen.
Durch zahlreiche Praxisbeispiele auch in Form von Filmmaterial stellte Gräbe die Bedeutung der Haltung des Erwachsenen in
Form einer besonderen beziehungsvollen Pflege dar. Es ist ein Unterschied, ob Sie ein Kind anziehen und ihm dabei die volle
Aufmerksamkeit schenken, oder ob Sie nebenher mit einer Kollegin reden!
Kinder sanft zu berühren, ihre Gefühle wahrzunehmen und zu respektieren, Blickkontakt mit ihnen zu halten und all das Tun
während der Pflegehandlungen mit Sprache zu begleiten sind wichtig. Genauso soll den Kindern aber auch Möglichkeit zur
Kooperation, zum Mitwirken, zum Einbringen der bereits erworbenen Fähigkeiten, was die Pflege des eigenen Körpers betrifft
nicht als Pflicht oder Aufgabe, sondern aus Freude am Selbstständigwerden eingeräumt werden.
Die pädagogische Begleitung von Spielaktivitäten so, dass die Kinder Ihre Eigenaktivität bewahren oder wieder entwickeln
können, wurde anschaulich demonstriert. Hier unterstützen auch geeignete Bewegungsmaterialien den Prozess.
Lucie Gräbe sieht in der Pikler-Pädagogik ein Fundament für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren.
Warum sollen wir hier auf die Suche gehen, wenn es bereits ein sehr gutes Konzept gibt? Gräbe möchte durch Vorträge wie
diesen an der Mettnauschule die Pikler-Pädagogik, die in Städten wie Berlin längst Verbreitung gefunden hat, auch im
Bodenseeraum säen.
Die Mettnauschule dankt der Sparkasse Singen-Radolfzell, die durch ihr Sponsoring einen Beitrag
geleistet hat.
Monika Bach, StR'in
Lehrerin an der Fachschule für Sozialpädagogik
Die Fachabteilung Altenpflege hatte zur Wanderausstellung an der Mettnau - Schule eingeladen:
"Demenz - Eine Reise ins Vergessen"
Ausstellungseröffnung war Mittwoch 17.06.2009 um 15.00 Uhr
Die Journalistin Angela Körner-Armbruster befasst sich seit Jahren mit dem Thema Demenz. Durch persönliche Erfahrungen mit
ihrer Mutter sowie viele gemeinsame Stunden in den Wohngruppen dementer Menschen bekam sie Zugang zu den aus dieser Diagnose
resultierenden Problemen für Betroffene und Angehörige .
Mit ihren einfühlsamen Bildern und begleitenden Gesprächen möchte sie Einblick geben in die Lebenssituationen der Betroffenen.
Mutige Bilder voller Nähe erzählen von wertvollen Menschenleben, glücklichen Stunden und wichtigen Erfahrungen.
Dem "Mitteilungsnotstand" zu diesem Thema in der Gesellschaft begegnet sie mit ihrer Ausstellung ebenso wie mit Hörproben
aus ihrem Hörbuch "Oma Lenes langer Abschied". Ihr Mann, der Musiker Lutz Armbruster, unterstützt sie dabei mit Livemusik.
Dem Ehepaar Armbruster ist es ein Anliegen, viele Interessierte und Betroffene, Erwachsene und Kinder, Lehrer und Erzieher
anzusprechen.
Über vier Wochen bis 17.7.09 war die Ausstellung in Räumen der Mettnau-Schule wochentags von 10.00 - 16.00 Uhr zu
besichtigen. Das Projekt wurde unterstützt von der Sparkasse Singen-Radolfzell.
Theater AG der Mettnau-Schule spielte im Dezember 2008:
nach Jewgeni Schwarz.
Stück: Der Schweinehirt Heinrich verliebt sich unsterblich in die Prinzessin, die allerdings dem eitlen Nachbarkönig versprochen ist. Heinrich ersinnt mit Hilfe seines Freundes Christian eine List, um die Prinzessin vor ihrem Schicksal zu bewahren. Die beiden Freunde schleichen sich als Weber verkleidet am benachbarten Hof ein und bieten einen wunderlichen Stoff an....Am Hochzeitstag, als der König vor sein ungläubig glotzendes Volk tritt, kommt es schließlich zum Eklat.
"Der nackte König" ist eine Märchenkomödie für Erwachsene nach Motiven aus den Märchen "Der Schweinehirt", "Die Prinzessin auf der Erbse" und "Des Kaisers neue Kleider" von Hans Christian Andersen. Das Stück wurde noch während der Probenarbeiten 1934 verboten und durfte erst dreißig Jahre später uraufgeführt werden.
Es spielten: Stefanie Brauer, Stephan El-Himer, Felix Forster, Jannik Haiß, Kai Kamberger, Jonathan Keim, Roman Kempf, Maurice Michling. Technik: Alexander Baur. Regie: Clemens Ebner und Robert Reichel.
Wir danken dem Hegau-Gymnasium Singen für die freundliche Unterstützung bei der Ausstattung.
Mit dem jungen Kollegen Clemens Ebner hat die Mettnauschule einen examinierten Theaterpädagogen. Die Theater-AG wird mit großem Engagement an weiteren Aufführungen arbeiten.
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