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Gemeinsame Sache - Der Pieks für einen guten Zweck

25.04.2016 - Es kostet schon ganz schön Überwindung, vor allem als Erstspender, sich einfach so in den Arm stechen zu lassen und dann dabei zuzusehen, wie 500ml Eigenblut in einen Plastikbeutel fließen. Die Angst vor Nadeln, Blut oder dem kurzzeitigen Bewusstseinsverlust ist im Vorfeld einer Blutspende doch ziemlich groß. Trotzdem hielt das die Schülerinnen und Schüler der Mettnau-Schule und des Berufsschulzentrums Radolfzell nicht davon ab, am 26.04.2016 einen gemeinsamen Blutspendetag durchzuführen.  

So trafen sich die Spenderinnen und Spender beider beruflichen Schulen in der Mettnau-Schule, um den gemeinsamen Pieks für eine gute Sache zu wagen. Ein Teil der Klassenzimmer des Erdgeschosses wurde dabei für Räumlichkeiten zur Anmeldung, Datenerfassung, ärztlichen Untersuchung, Blutspende, Erholung und des Imbisses umfunktioniert.

In Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz wurde die Aktion mit 36 Helferinnen und Helfern der Schule unter Leitung von Marco Junge, Verbindungslehrer und Leiter des Schulsanitätsdienstes an der Mettnau-Schule, durchgeführt. Während die Schulsanitäterinnen und -sanitäter in alle Prozesse der Blutspende eingebunden wurden, sorgten die Schülerinnen und Schüler der Schülermitverantwortung gemeinsam mit Verbindungslehrerin Sylvia Stamer für das leibliche Wohl. 


Für die Mettnau-Schule war es bereits die zweite Blutspendeaktion. Johannes Lais und Kristof Günther, die Verbindungslehrer des Berufsschulzentrums, spielten ebenfalls schon länger mit dem Gedanken, auch an ihrer Schule solch einen Tag durchzuführen. So entstand relativ schnell die Idee einer Zusammenarbeit mit dem Wunsch, eine möglichst hohe Spendenzahl zu erreichen. Deshalb wurde kurzerhand ein Shuttleservice organisiert, der die Schülerinnen und Schüler des Berufsschulzentrums zur Mettnau-Schule brachte. 

Von insgesamt 139 angemeldeten Spenderinnen und Spendern konnten letztendlich 108 Spenden gewonnen werden. Nicht wenige davon ließen sich zudem als Stammzellenspender typisieren. „Trotz der Tatsache, dass wir auf unsere Erfahrungen des letzten Jahres zurückgreifen konnten, waren wir überwältigt von der großen Teilnahme, die stellenweise zu Engpässen führte,“ resümierte Junge mit seinen Kollegen am Ende des erfolgreichen Aktionstages, der im kommenden Schuljahr wiederholt werden soll.

Nicht nur die zukünftigen Empfänger profitieren von den Blutspenden, sondern auch die Schülermitverantwortungen beider Schulen bekommen eine kleine Aufwandsentschädigung für Ihre Kassen. Am Ende des Tages überwiegt aber wohl eher das gute Gefühl, mit einem kleinen Pieks etwas Gutes getan zu haben.

Text & Bilder: Marco Junge

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