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Gut, wenn er nicht gebraucht wird

In einigen Ländern gehören sie bereits zur Standardausstattung von öffentlichen Einrichtungen, Firmen und Sportstätten, zum Teil auf zwingender gesetzlicher Grundlage. Auch in Deutschland lässt sich diese Entwicklung beobachten, weshalb die Mettnau-Schule nun diesem Trend folgt und seit kurzem ebenfalls einen automatisierten, externen Defibrillator – kurz AED – besitzt.



Allein in Deutschland sterben jedes Jahr über 100000 Menschen am plötzlichen Herztod – in den meisten Fällen ohne vorherige Warnzeichen. Der plötzliche Herztod ist somit die häufigste Todesursache außerhalb von Krankenhäusern.

Zumeist besteht ein sogenanntes Kammerflimmern, das zu einem sofortigen Herz-Kreislaufstillstand führt. Nur durch eine Defibrillation kann das Herz mittels eines elektrischen Impulses wieder in seinen normalen Rhythmus zurückfinden. Durch die anschließende Herz-Lungen-Wiederbelebung steigen die Überlebenschancen um bis zu 50%. Mit jeder Minute ohne eine Defibrillation sinkt die Chance zu überleben um 8-10%.



Das Gerät befindet sich im 1.Obergeschoss links neben dem Eingang zum Sekretariat.

Durch Einschlagen der kleinen Scheibe und Betätigen des Nothebels, kann der Defibrillator entnommen werden. Anschließend kann man mit nur drei einfachen Schritten die Überlebenschance des bzw. der Betroffenen erheblich steigern:



Eine Auswahl an Lehrkräften und alle Schulsanitäter/-innen wurden im Rahmen eines Erste-Hilfe-Kurses in die Funktionsweise des AEDs eingewiesen, so dass sie im Umgang mit dem Gerät souveräner sind. Dieser Laiendefibrillator kann aber von jedem/-r benutzt werden – auch ohne Einweisung.

… und trotzdem ist es gut, wenn er gar nicht erst gebraucht wird.

Bild & Text: Marco Junge (Leitung Schulsanitätsdienst)



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